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Honig aus Krefeld

... von der Imkerei Obstwiese

Wie arbeiten wir?

Beuten   Rähmchen   Bienen   Schwarmverhinderung +  Jungvolkbildung  Bauerneuerung + Einfütterung  Eigener Wachskreislauf  Varroabehandlung  Frühjahrserweiterung

Beuten

Wir sind Magazin-Imker und imkern in Segeberger Kunststoffbeuten. Unsere ersten Bienenvölker wohnten in Holzbeuten, jedoch mußten wir bald feststellen, dass Varroabahandlung und Überwinterung damit schwieriger waren. Außerdem wiegen volle Holz-Honigzargen 30-35 kg. Auf Dauer zu schwer für unseren Rücken. Deshalb haben wir uns entschlossen auf Segeberger Kunststoffbeuten umzustellen.

Rähmchen

Unser Rähmchenmaß für den Brutraum ist 1,5 Deutsch-Normal. Das Imkern mit nur einem Brutraum erleichtert uns viele der anfallenden Arbeiten, insbesondere die Schwarmkontrolle der Völker. Für den Honigraum verwenden wir hauptsächlich 2/3 hohe Flachzargen. Die wiegen - gut mit Honig gefüllt - ca. 17-20 kg. Das ist schwer genug.

Bienen

Die Grundlage unserer Imkerei sind standbegattete Carnika-Königinnen (mindestens F15) mit Buckfasteinschlag. Wir betreiben Basiszucht und legen Wert auf regional angepasste Bienen, die mit den Bedingungen vor Ort gut zurechtkommen. Probleme mit Stechern hatten wir bisher nicht, da Sanftmut bei uns ein wichtiges Selektionskriterium ist.

Schwarmverhinderung und Jungvolkbildung

Schwarmstimmung versuchen wir durch Schröpfen der Wirtschaftsvölker zu verhindern. Die entnommen Brutwaben werden für die Ablegerbildung verwertet und bilden die Basis unserer Nachwuchsvölker für das nächste Jahr.

Jedes Jahr erstellen wir deutlich mehr Jungvölker, als wir selber benötigen. Das gibt uns die Sicherheit auch bei hohen Winterverlusten unsere Imkerei wieder aus eigenen Beständen neu aufbauen zu können. Sind die Winterverluste gering, verkaufen wir die überzähligen Völker an Kollegen, die sich vergrößern wollen oder weniger Glück in der Überwinterung hatten.

Völker, die trotz unserer Schwarmverhinderungsmaßnahmen noch schwärmen wollen, werden durch Ausbrechen der Weiselzellen daran gehindert. Das klappt natürlich nicht immer und in starken Schwarmjahren schwärmen auch bei uns einige Völker. Schwärme werden bei uns auf Anfangsstreifen eingeschlagen und bauen ihren Brutraum in Naturwabenbau aus.

Bauerneuerung und Einfütterung

Bauerneuerung erfolgt bei uns im Sommer nach der letzten Honigernte und vor der Einfütterung. Aus jedem Wirtschaftsvolk werden jedes Jahr mindestens 3 der ältesten Waben herausgenommen. Ersetzt werden Sie durch 2 Rähmchen mit Mittelwänden und 1 Rähmchen mit Anfangsstreifen.

Dann erfolgt die Einfütterung mit Zuckersirup. Unsere Völker werden bis zu einem Gewicht von ca. 35kg aufgefüttert (gewogen Ende September). Damit bauen Sie die neuen Waben wunderschön aus und lagern auch noch ausreichende Wintervorräte ein.

Die alten, entnommenen Brutwaben werden gesammelt und einigen Ablegern über Absperrgitter aufgesetzt. Dann kann die vorhandene Bienenbrut noch schlüpfen.

Eigener Wachskreislauf

Nachdem alle Bienen geschlüpft sind, werden die alten Waben eingeschmolzen und dann zur Herstellung neuer Mittelwände an die Imkerei van den Bongard gegeben. Dort werden aus unserem Wachs unsere neuen Mittelwände hergestellt.

Durch unseren eigenen Wachskreislauf verhindern wir, dass Rückstände aus anderen Wachsquellen in unsere Imkerei eingeschleppt werden und eventuell sogar noch unseren Honig verunreinigen.

Varroabehandlung

Krankheiten versuchen wir durch Haltung vitaler, regional angepasster Bienenvölker zu begegnen. Deshalb haben unsere Bienen so gut wie keine Probleme mit z.B. Nosema, Kalkbrut usw. Leider funktioniert das natürlich bei der 1975 aus Asien eingeschleppten Varroamilbe (noch) nicht.

Deshalb müssen auch wir regelmäßig eine Varroabehandlung durchführen. Wir nutzen hierzu Mittel, die auch für Bio-Imkereien zugelassen sind. Im Sommer nach der letzten Honigschleuderung werden unsere Völker mit einem Mittel auf Thymolbasis (Api-Life Var) behandelt. Dies ist sehr bienenschonend und wirkt gleichzeitig nach unserer Erfahrung relativ zuverlässig. Außerdem ist es bequem und sicher in der Anwendung.

Im Dezember wird die Winterbehandlung mit Oxalsäure durchgeführt. Hierzu werden 30-50 ml einer 3,2% Oxalsäure- Zuckerlösung auf die Bienen in der Wintertraube geträufelt. Das bewahrt hoffentlich unsere Bienen vor einem Varroatod im nächsten Jahr und ermöglicht uns weiterhin rückstandsfreien Honig zu ernten.

Frühjahrserweiterung

Im Frühjahr kurz vor Beginn der Pflaumenblüte werden bei unseren Wirtschaftsvölkern die überschüssigen Futterwaben entnommen, um eine Honigverfälschung auf jeden Fall zu vermeiden.

Danach setzen wir die ersten  Honigzargen (über Absperrgitter) auf und der Kreislauf beginnt wieder von Neuem.